
Wirkungsgrad
Wirkungsgrad
Der Wirkungsgrad gibt an, wieviel Kälte oder Wärmeenergie das Klimasystem aus der eingesetzten Energie (Strom oder Gas) holt. Profis erkennen den Wirkungsgrad am COP-Wert. Geräte der Energieeffizienzklasse A haben z.B. einen COP von mindestens 3,2; das bedeutet, dass aus 1 kW elektrischer Leistung mindestens 3,2 kW Kälteleistung erzeugt wird. Im Teillastbereich liegt der COP sogar bei 4 bis 5, da die Leistungsaufnahme im Verhältnis zur abgegebenen Leistung noch niedriger ist.

Wärmepumpe
Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe ist eine Zusatzoption hochwertiger Klimasysteme. Diese Klimasysteme können auch heizen. Eine Wärmepumpe dreht das Prinzip der Kälteerzeugung um: Das "Kältemittel" entzieht dem Außenbereich Wärme und fördert sie in den Innenraum. In der Übergangszeit und in milden Wintern sind Wärmepumpen eine vollwertige und sparsame Alternative zur herkömmlichen Heizung - z. B. für Wochenendhäuser und Ferienwohnungen.

VRF – Variable Refrigerant Flow
VRF – Variable Refrigerant Flow
Eine Technik, bei der der Kältemittelstrom über die intelligente Steuerung des Kompressors kontinuierlich in Abhängigkeit zur angeforderten Leistung geregelt wird.

Thermostat
Thermostat
Der Thermostat schaltet das Klimasystem bei zu hoher oder zu niedriger Temperatur an oder aus. Bei besonders leistungsfähigen Klimasystemen ersetzt die energiesparende Inverter-Technologie den Thermostat. Dabei wird das Klimasystem nicht einfach ein- und ausgeschaltet, sondern durch das sanfte Hoch- und Runterfahren des Kompressors geregelt.

Adiabate Befeuchtung
Adiabate Befeuchtung
Fachbezeichnung für Befeuchtungssysteme, die ohne externe, primäre Wärmeenergie auskommen. Das Wasser wird in feinen Nebel zerstäubt und von der Luft aufgenommen.

Außengerät
Außengerät
Das Außengerät ist die äußere Einheit eines Split-Klimagerätes. Es enthält auch den Kompressor.

Befeuchter
Befeuchter
Befeuchtungssysteme kontrollieren die Luftfeuchtigkeit. Sie sichern Produktionsprozesse, konservieren, verhindern statische Elektrizität und sorgen für gesunde Atemluft in geschlossenen Räumen. Je nach System produzieren Befeuchter Heißdampf (isotherme Befeuchtung) oder kalten Nebel aus energieeffizienter Zerstäubung (adiabate Befeuchtung).

Deckengerät
Deckengerät
Deckengeräte sind eine mögliche Bauform von Innengeräten in der Komfortklimatisierung. Sie werden sichtbar unter der Decke montiert.

DFC - Dynamic Free Cooling
DFC - Dynamic Free Cooling
DFC ist ein Regelkonzept für das Kältesystem GE exklusiv entwickelt für STULZ Hybrid-Präzisionsklimasystem CyberAir 2. Die Klimaautomatik DFC sorgt für präzise und effiziente Klimakontrolle bei minimalem Energieverbrauch. DFC kombiniert Kompressorkühlung und Freie Kühlung in insgesamt vier Stufen und sucht automatisch den günstigsten Betriebsmodus: Bei niedrigen Außentemperaturen kühlt DFC mit der sparsamen Indirekten Freien Kühlung, bei der die energieintensiven Kompressoren ausgeschaltet bleiben. Steigt die Außentemperatur, wählt DFC zunächst den erweiterten Freikühlbetrieb und schaltet dann schrittweise die Kompressoren zu. Unter Einbeziehung der Standby-Geräte balanciert die Automatik sämtliche Geräteeinheiten im energiesparenden Teillastbetrieb.

Direkte Freie Kühlung
Direkte Freie Kühlung
Klimasysteme mit Direkter Freier Kühlung kühlen bei niedrigen Außentemperaturen mit kalter Außenluft. Ein Luftklappensystem regelt den Zustrom. Steigt die Außentemperatur, schaltet das Klimasystem stufenweise die Kompressorkühlung zu (Mischbetrieb-Betrieb) - bis hin zur reinen Umluftkühlung (DX-Betrieb), bei der die Luft ausschließlich im Innenraum umgewälzt wird. Der Energiebedarf ist im Umluftbetrieb deutlich höher, deshalb wird dieser Modus nur an besonders heißen Tagen gewählt. Direkte freie Kühlung kommt in ITK-Einrichtungen mit geringeren Wärmelasten zum Einsatz – zum Beispiel in Basistationen von Mobilfunknetzen (siehe auch Indirekte Freie Kühlung).

Duosplit
Duosplit
Duosplit bedeutet, dass zwei Innengeräte an ein Außengerät angeschlossen sind

EC-Ventilator
EC-Ventilator
(engl.: EC = "electronically commutated")
In einem EC-Ventilator wird ein Gleichstrommotor eingesetzt, der sich gegenüber den AC-Motoren durch eine größere Laufruhe, stufenlos regelbare Drehzahlen und einen hohen Wirkungsgrad auszeichnet. Durch die elektronische Kommutierung über Halbleiterbausteine sind EC-Motoren nahezu verschleißfrei und haben eine lange Lebensdauer.

Energieeffizienzklasse
Energieeffizienzklasse
Energieeffizienzklassen kennen viele Verbraucher bereits von Waschmaschinen und anderen Haushaltsgeräten. Die Energieeffizienzklasse gibt an, mit welchem Wirkungsgrad Ihr Klimagerät Strom in Kälteleistung umwandelt. Je weniger Strom für die Erzeugung einer bestimmten Kühlung gebraucht wird, desto ökonomischer und ökologischer geht das Klimagerät mit Energie um. Unterschieden werden die Klassen A bis G. Klasse A bedeutet, dass das Klimagerät besonders energiesparend arbeitet.

Fernbedienung
Fernbedienung
Hochwertige Klimasysteme können per Fernbedienung geregelt werden - sowohl individuell pro Innengerät als auch zentral. Je nach Gerätetyp steuern Fernbedienungen Raumtemperatur, Betriebsart (kühlen, heizen, lüften, entfeuchten, Automatik), Ventilatorstufe und Luftrichtung. Häufig sind Zeitschaltuhren für die Programmierung der Leistungsabgabe integriert. Es gibt Kabel-, Infrarot- oder Zentralfernbedienungen, die über Konsolen, Touchscreen, PC-Software oder Internet bedient werden.

GLT – Gebäudeleittechnik
GLT – Gebäudeleittechnik
Gebäudeleittechnik (Abkürzung GLT) gehört zur Managementebene der Gebäudeautomation und dient der Steuerung und Überwachung von Haustechnik. Die Steuersoftware moderner Klimasysteme verfügt über offene Schnittstellen zu Kommunikationsstandards der Gebäudeleittechnik wie z. B. OLE for Process Control (OPC) oder Building Automation and Control Networks (BACnet) oder Local Operating Networks (LON).

Isotherme Befeuchtung
Isotherme Befeuchtung
Fachbezeichnung für Befeuchtungssysteme, die durch Erhitzen von Wasser Dampf produzieren.

Kälteleistung
Kälteleistung
Die Kälteleistung gibt an, wie stark Ihr Klimagerät den Raum herunterkühlen kann. Anders gesagt: Sie gibt an, wie viel Wärme das Gerät maximal aufnehmen und nach draußen "abtransportieren" kann. Die Kälteleistung wird in Kilowatt (kW) gemessen.

Kältemittel
Kältemittel
Das Kältemittel ist fester Bestandteil jedes Klimasystems. Als Wärmeträger transportiert es die Raumwärme vom Innengerät zum Außengerät. Moderne Klimaanlagen enthalten die FCKW-freien Kältemittel R 410 A oder R 407 C. R 410 A steigert zudem den Wirkungsgrad von Klimageräten und erlaubt besonders kompakte Bauformen. Das Kältemittel zirkuliert in einem geschlossenen Kreislauf und kann daher nicht entweichen. Beim Einbau befüllt ein qualifizierter Kälteanlagenbauer Ihr Klimagerät fachgerecht mit Kältemittel und prüft die Dichtigkeit der Anlage. Sollte das Gerät einmal ausgebaut werden müssen, saugt der Kälteanlagenbauer das Kältemittel für die fachgerechte Entsorgung in Recyclingflaschen ab.

Quattrosplit
Quattrosplit bedeutet, dass vier Innengeräte an ein Außengerät angeschlossen sind.

Kühllast, Wärmelast
Kühllast, Wärmelast
Die Kühllast (auch: Wärmelast) ist die Wärmemenge, die aus einem Raum abgeführt werden muss, um den Raumluftzustand in einen vordefinierten Bereich zu bringen bzw. ihn in diesem zu erhalten.

Kompressor
Kompressor
Als ein zentrales Bauteil des Außengeräts erzeugt der Kompressor die Kälteleistung. Mit Inverter-Regelung läuft der Kompressor besonders sparsam, bei guter Kapselung besonders geräuscharm. In der Regel wird er mit Strom betrieben; in einigen Fällen auch mit Gas.

Kassettengerät
Kassettengerät
Kassettengeräte sind eine mögliche Bauform von Innengeräten. Sie haben die Form einer Deckenverkleidungsplatte und können in Kassettendecken integriert werden.

Kaltwassererzeuger, Kaltwassersätze
Kaltwassererzeuger, Kaltwassersätze
Kaltwassererzeuger (auch: "Kaltwassersätze" oder "Chiller") erzeugen kaltes Wasser für CW-Klimasysteme (siehe Kältesysteme). Kaltwassererzeuger arbeiten nach dem DX-Prinzip. Die Wärmeabfuhr erledigt ein luft- oder wassergekühlter Verflüssiger. Bei Auswahl des geeigneten Regelkonzeptes und Einbindung der Freien Kühlung können gerade große Wärmelasten mit Kaltwassererzeugern besonders effektiv abgeführt werden. Der besondere Vorteil liegt in der kompakten und anschlussfertigen Bauform

Kanalgerät
Kanalgerät
Kanalgeräte sind eine mögliche Bauform von Innengeräten. Sie verbergen sich diskret in Belüftungskanälen oder in Zwischendecken.

Multisplit
Multisplit ist eine Bauform der Split-Klimageräte. Bei Multisplit-Geräten werden mehrere Innengeräte an ein Außengerät angeschlossen.

Präzisionsklimasysteme
Präzisionsklimasysteme
Hochspezialisierte Klimasysteme, abgestimmt auf die Anforderungen sensibler Informations- und Kommunikationstechnik. Präzisionsklimasysteme halten gradgenau die Raumtemperatur, regulieren exakt die relative Luftfeuchtigkeit, filtern die Luft und verteilen die gekühlte Luft intensiv und gleichmäßig im Raum. Sie sind für ausfallfreien Dauerbetrieb ausgelegt – 24 Stunden, 365 Tage im Jahr. Im Gegensatz zu herkömmlichen Komfortklimageräten arbeiten Präzisionsklimasysteme mit einem deutlich besseren Verhältnis von totaler Kälteleistung zu sensibler Kälteleistung – das bedeutet, dass bis zu 100 Prozent der eingesetzten Energie zur Abkühlung der Raumtemperatur eingesetzt wird.

RLT – Raumlufttechnik
RLT – Raumlufttechnik
Klimasysteme gehören zum Bereich der Raumlufttechnik (Abkürzung RLT). Als Raumlufttechnik werden Technologien zur Klimaregelung in geschlossenen Räumen bezeichnet.

Rückkühler
Rückkühler
Anschlussfertiger Wasser-/Luft-Wärmetauscher zum Kühlen von Wasser-Glykol-Gemischen. Der Plattenwärmetauscher des Klimagerätes und der extern installierte Rückkühler sind durch einen geschlossenen Wasser-Glykol-Kreislauf verbunden. Der Rückkühler gibt die Wärme des Gemischs an die Umgebungsluft ab.

Schalldruckpegel
Schalldruckpegel
Der Schalldruckpegel wird in Dezibel, abgekürzt dB(A), angegeben und ist das Maß für das Laufgeräusch. Je niedriger der Wert ist, desto leiser läuft Ihre Klimaanlage. Bei den besonders geräuscharmen Raum-Klimageräten ist der Schalldruckpegel nur geringfügig höher als Blätterrascheln mit ca. 25 dB(A).

Sensible Kälteleistung
Sensible Kälteleistung
Die von Klimageräten erzeugte Kälteleistung besteht aus einem latenten und einem sensiblen Anteil. Der sensible Anteil der Kühlleistung senkt die Temperatur ab, während der latente Anteil die Luft entfeuchtet. Komfortklimageräte setzen bis zu 50% ihrer Energie für die Entfeuchtung ein, während Präzisionsklimageräte mehr als 95% der eingesetzten Energie ausschließlich in Kühlleistung umwandeln. Die hierfür nötige Technik macht sich durch niedrigere Betriebskosten schnell bezahlt.

Schluss mit R22
Klimaanlagen, die mit R22 arbeiten, hat die Europäische Union ein Ultimatumfrist gestellt. Ende 2014 ist Schluss damit. Wer Voraus denkt, befasst sich schon jetzt mit einer Umrüstung und spart somit Umrüstkosten.
R22 in der Fachbezeichnung Chlordifluormethan. Chlordifluormethan gehört zur Gruppe der teilhalogenierten Kohlenwasserstoffe und wird als Kältemittel in Klimaanlagen eingesetzt. Seit Jahresbeginn ist es für Einsatz bei Neuanlagen verboten.
Seit dem 1. Januar 2010 untersagt die EU-Verordnung Art. 5 EG-VO 1005/2009 die Verwendung von unverarbeiteten teilhalogenierten Fluorchlorkohlenwasserstoffen. Auch international ist R22 geächtet. Ebenfalls seit diesem Jahr verbietet das Montreal-Protokoll weltweit, R22 für die Verwendung in neuen Anlagen herzustellen oder mit R22 bereits befüllte Anlagen zu importieren. Müssen die Eigentümer von Klimaanlagen, die mit R22 laufen, diese nun sofort austauschen? – Nein. Bis zum 31. Dezember 2014 darf R22 für die Instandhaltung oder Wartung bestehender Kälte- und Klimaanlagen sowie Wärmepumpen weiter verwendet werden, sofern es aus solchen Einrichtungen zurückgewonnen wurde. Kurz gesagt: Neues R22 gibt’s nicht mehr, gebrauchtes darf man bis Ende 2014 weiter verwenden.
Eigentümern von R22-Systemen stehen somit mehrere Optionen offen. Alles vorerst beim Ist-Zustand belassen und zum spätestens möglichen Zeitpunkt, sprich Ende 2014, ein neues System anschaffen. Allerdings kann es bei dem zu erwartenden Lieferengpass von R22 zu Problemen und erheblichen Ausfallzeiten kommen. Andererseits ist ein vollständiger Austausch aufgrund der hohen Investitionskosten sehr ärgerlich, wenn die vorhandene R22-Anlage noch relativ neu ist und zufriedenstellend arbeitet.
Umrüsten teilweise möglich
Nutzern von R22-VRV-Systemen (VRV: Variable Refrigerant Volume = Variables Kältemittelvolumen) bietet der Klimatechnik-Hersteller Daikin seit Anfang des Jahres die Umrüstung der Anlagen auf das Kältemittel R410A an. (Für die Techniker: R410A ist ein nahezu azeotropes Kältemittelgemisch, das aus je 50 Prozent R32 (Difluormethan) und R125 (Pentafluorethan) besteht. Für die Nicht-Techniker: R410A gilt als umweltfreundlicher als R22). Bei dem von Daikin als „VRV-Q-Lösung“ bezeichneten Verfahren können die vorhandenen R22-Leitungen und in einigen Fällen auch die Innengeräte und Regler beibehalten werden. Nur die Außengeräte und BS-Boxen (im Fall von Wärmerückgewinnungsinstallationen) müssen ausgetauscht werden. Das ermöglicht eine schrittweise Umstellung, eine Verteilung der Investitionskosten und eine minimale Betriebsunterbrechung. Das VRV-Q hat Daikin speziell für den Betrieb im niedrigeren Druckbereich entwickelt und ist laut Hersteller für vorhandene R22-Leitungen unter Beibehaltung eines hohen Energieeinsparungsniveaus geeignet. Das mit einer neuen Reinigungsfunktion entwickelte VRV-Q verhindere zusätzlich das Risiko von Verunreinigung der vorhandenen Leitung bei Austausch des Kältemittels durch Dreck oder Öl. Während der automatischen Befüllung werden Verschmutzungen herausgefiltert, versichert Daikin. VRV-Q steht in den Konfigurationen von 5 bis 30 PS als Wärmepumpen- und Wärmerückgewinnungsmodelle zur Verfügung.
Anfang August hat auch Mitsubishi Electric in einer groß angelegten Kampagne sein Austauschprogramm für R22-basierte Klimaanlagen forciert. Durch die patentierte „Replace Technologie“ könnten sämtliche R22-basierten Split-Klimaanlagen gegen neue R410A-betriebene Systeme ausgetauscht werden, ohne dass der Tausch des Rohrleitungssystems erforderlich werde, erklärt der Hersteller. Das Verfahren sei ausgelegt auf Raumklimageräte, Multi-Split-Systeme und VRF-Anlagen (VRF: Variable Refrigerant Flow = Variabler Kältemittelmassenstrom).
Der Austausch von alten R22-Anlagen sei für die Eigentümer jedoch nicht nur mit Investitionskosten verbunden, sondern biete auch Möglichkeiten zur Kostensenkung im Betrieb, weist Holger Theisen auf ein weiteres Argument für einen raschen Wechsel hin. „Mit neuen R410A-Klimaanlagen lassen sich die Betriebskosten um bis zu 50 Prozent im Vergleich zu alten R22-Klimaanlagen reduzieren“, erklärt der Geschäftsführer von Mitsubishi Electric, Living Environment Systems. Zudem unterstütze das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Austausch alter Klimaanlagen mit einem Förderungsprogramm.
BAFA-Förderungsprogramm
Mit der „Richtlinie zur Förderung von Maßnahmen an gewerblichen Kälteanlagen“ will das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) seinen Teil zur Verringerung des Energieverbrauchs in der Klima- und Kältetechnik beitragen. Gefördert wird die Erneuerung von Kälteanlagen, deren Jahres-Elektroenergieverbrauch mindestens 150.000 kWh beträgt und deren Status-Check ein Energieverbrauchs-Minderungspotenzial von mindestens 35 Prozent durch Einsatz effizienter Komponenten und Systeme ergeben hat.
Die Fördersätze der Basisförderung betragen
• 15 Prozent der Nettoinvestitionskosten beziehungsweise
• 25 Prozent der Nettoinvestitionskosten, wenn Kohlendioxid, Ammoniak oder nichthalogenierte Kältemittel verwendet werden und mittels TEWI-Berechnung ein Nachweis über die Gesamteffizienz erbracht wird.
Seit dem 10. August 2009 fordert das BAFA für die Antragstellung nicht mehr, dass die Berechnung des Minderungspotenzials hinsichtlich des Energieverbrauchs, der Leistungsaufnahme, der Betriebskosten sowie der kältemittel- und energieverbrauchsbedingten Treibhausbelastungen im Rahmen des StatusChecks, die TEWI-Berechnung als auch den in der Auslegungsrechnung ermittelten Jahres-Elektroenergieverbrauch und / oder die Jahreskosten für elektrische Energie und Leistung von einem anbieter- und herstellerunabhängigen Dienstleister erstellt oder zumindest bestätigt werden muss. Diese Angaben muss jedoch zumindest ein Techniker, Ingenieur oder Meister der Kältetechnik mit mindestens dreijähriger einschlägiger Berufserfahrung berechnen.
Weitere Informationen zur Antragstellung und das Kontaktformular sind unter folgender Internetadresse abrufbar:
www.bafa.de/bafa/de/energie/kaelteanlagen/index.html

Wann ist eine Hygieneinspektion nach VDI 6022 fällig ?
Bei Anlagen ohne Befeuchter alle drei Jahre .
Bei Anlagen mit Befeuchter alle zwei Jahre.
Gesondert und mit erhöhtem Augenmerk sind Anlagenteile zu betrachten die wasserführend sind,
wie z. B. Befeuchtungskammern, Wasserkühler, etc.
Hier sind in der VDI 6022 klar definierte Arbeiten vorgeschrieben, wie beispielsweise die Keimzahlbestimmung alle zwei Wochen, die wir als Fachbetrieb für viele unserer Kunden durchführen.
Nur so ist es möglich, einem Verkeimen des Wassers entgegenzuwirken.
Einen ausreichenden Schutz durch Biozid- Dosierungsanlagen kann nur gewährleistet werden, wenn diese
regelmäßig kontrolliert werden und die Qualität des Wassers geprüft wird!
RLT- Wasser- Richtlinie VDI 6022 Blatt1 + 3
Prüfintervalle incl. Auswertung:
Untersuchung Richtwert für Gesamtkeimzahl Intervall Grenzwert für Legionellen Intervall
Füllwasser 100 KBE/ml...
Befeuchterwasser (Wäscher) (20°C und 36°C)
Befeuchterwasser 1000 KBE/ml 14 Tage 1 KBE/ml 2 Jahre
(Dampf) (20°C und 36°C)
Umlaufwasser 10000 KBE/ml 6 Monate 1 KBE/ml 2 Jahre
(Rückkühlwerk) (20°C und 36°C)
*KBE = Koloniebildende Einheiten

EER_COP was bedeuten diese Begriffe?
COP/EER ist ein wichtiges Kriterium zur Beurteilung von Klimaanlagen oder Wärmepumpen.
Sie sind das Verhältnis zwischen Stromzufuhr und gewonnener Nutzenergie (Kälte- oder Heizleitung).
z.B. Ein COP von 4 bedeutet, dass 1kW elektrische Leistung für 4 kW Wärmeleistung investiert werden muss.
Der EER gibt das Verhältnis elektrisccher Leistung zur Kühlleitung an. Je höher der EER desto energieeffizienter
arbeitet das System.

Was ist Inverter-Technik?
Fest eingebaute Split-Klimageräte erhöhen dauerhaft den Wert Ihrer Wohn- und Büroimmobilie. Die unterschiedlichen Bauformen für Innengeräte fügen sich harmonisch in Architektur und Einrichtung ein. Die Kühlkapazität kann sehr genau auf die jeweilige Raumsituation abgestimmt werden. Durch den äußerst geräuscharmen Lauf, Fernbedienung und Thermostat bieten fest eingebaute Split-Klimageräte einen wesentlich höheren Komfort als mobile Geräte. Den Einbau sollten Sie einem qualifizierten Kälteanlagenbauer überlassen. Wir übernehmen gerne den Einbau für Sie.

Erhöhen Klimaanlagen die Gefahr von Erkältungen?
Nein, denn moderne Split-Klimageräte kühlen zugfrei und schonend. Dabei sollte der zu kühlende Raum nicht mehr als 6 bis 8 °C unter der Außentemperatur gehalten werden.

Enthalten Klimageräte FCKW?
Nein, FCKW wird seit längerem nicht mehr in Klimageräten verwendet, da es die Ozonschicht der Erde zerstört. Moderne Klimaanlagen enthalten die FCKW-freien Kältemittel R 410 A oder R 407 C. R 410 A steigert zudem den Wirkungsgrad von Klimageräten und erlaubt besonders kompakte Bauformen. Das Kältemittel zirkuliert immer in einem geschlossenen Kreislauf und kann daher nicht entweichen. Beim Einbau befüllt ein qualifizierter Kälteanlagenbauer Ihr Klimagerät fachgerecht mit Kältemittel und prüft die Dichtigkeit der Anlage. Sollte das Gerät einmal ausgebaut werden müssen, saugt der Kälteanlagenbauer das Kältemittel für die Wiederaufbereitung in Recyclingflaschen ab.